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Tatenhausen

Schloss:

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Geschichte

Tatenhausen, ein Schloss der Weserrenaissance, war über 470 Jahre lang der Stammsitz
der Barone und Grafen von Korff gen. Schmising. Die Familie stammt ursprünglich aus
Harkotten bei Füchtdorf.

Die Burg Hoberg war in der Mitte des 14. Jahrhundert entstanden und befand sich 1524
in einem derart desolaten Zustand, dass beschlossen wurde, auf den Fundamenten der
Burg ein neues Schloss zu erbauen.

Der Bau des Schlosses, das als Dreiflügel-Anlage konzipiert wurde, begann 1540. Der
älteste Teil des Hauses ist der Ostflügel, entstanden im Jahre 1540. Nach Ende
des 30.-jährigen Krieges, wurde 1671 der Turm hinzugefügt. Um 1700 wurde eine große
Terrasse errichtet. Der mittlere Teil wurde in der Barockzeit ca. ab 1730 im einfachen
Barockstil umgebaut. 1740 Kam der Westflügel dazu.

Ebenfalls zu diesen Zeitpunkt entstand das Torhaus, wie auch die Turmuhr 1741. Im
vorderen Hof sind außerdem Stallungen und eine Kutschenremise zu sehen. Die
ursprüngliche Burg Hohberg war eine typische 2-Insel-Anlage, d.h. man hat Inseln in einer
Ausbuchtung des Laibachs genutzt, diese begradigt und die Höfe darauf angelegt.
Das Haus wurde auf dem Pfahlrost dazwischen gesetzt.

Teile Tatenhausens werden dem schwäbischen Baumeister Jörg Unkair zugeschrieben.
Er hat in dieser Gegend etliche Gebäude gebaut, wie die Schelenburg bei Osnabrück,
Schloss Neuhaus bei Paderborn und die Anfänge des Detmolder Schlosses.

Das Schmuckstückchen im Tatenhausener Park ist zweifelsohne die Orangerie, welche als
Gewächshaus für die Wintermonate gebaut wurde. Man erteilte damals den Auftrag dem
wohl berühmtesten Barockbaumeister Westfalens Johann Conrad Schlaun. Schlaun
zeichnete die Pläne für die Orangerie 1751.

Seit 1995 wird das Schloss von direkten Nachfahren der Grafen von Korff-Schmising
bewohnt, Baron und Baronin Teuffel von Birkensee.